Wenn du dich für einen Marathon anmeldest, bist du Teil einer Tradition, die über 2.000 Jahre alt ist. Ja, du hast richtig gelesen!
Die Geschichte vom Marathon fängt 490 v. Chr. mit einem griechischen Boten namens Pheidippides an. Der Legende nach ist er vom Schlachtfeld von Marathon nach Athen gerannt, das sind ungefähr 25 Meilen, um die Nachricht vom Sieg über die Perser zu überbringen. Er stürmte in die Stadt und rief: „Nike!“ (was „Sieg“ heißt, nicht der Schuh) und bin dann sofort umgefallen. Es ist nicht ganz klar, wie historisch genau das ist, aber was die Geschichten über die Herkunft der Rassen angeht, ist es echt legendär.
Schnellvorlauf ins Jahr 1896, als die modernen Olympischen Spiele in Athen wiederbelebt wurden. Inspiriert von der Legende haben die Organisatoren einen Marathon von etwa 40 Kilometern (ca. 25 Meilen) eingeplant. Es sollte die alte Route von Marathon nach Athen zeigen. Der Gewinner, Spiridon Louis, wurde über Nacht zum Nationalhelden. Plötzlich war es total angesagt, richtig weit zu laufen.
Warum ist ein Marathon 26,2 Meilen lang?
Warum ist ein Marathon denn 26,2 Meilen lang und nicht 25? Gib dem britischen Königshaus die Schuld. Bei den Olympischen Spielen 1908 in London wurde die Strecke verlängert, damit sie am Windsor Castle starten und vor der königlichen Loge im Stadion enden konnte, was zu der seltsam genauen Länge von 26,2 Meilen (42,195 km) führte. Diese Distanz wurde 1921 offiziell festgelegt, und seitdem fragen sich Läufer, ob sie die richtige Wahl im Leben getroffen haben.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts haben sich Marathons von Elite-Wettkämpfen zu globalen Massen-Events entwickelt. Der New York City Marathon ging 1970 mit nur 127 Läufern los, die im Central Park ihre Runden drehten. Heute laufen über 50.000 Läufer durch alle fünf Stadtbezirke. Das Gleiche passiert auch in London, Berlin, Chicago und Tokio. Beim Marathon ging's immer weniger um alte Kriegsführung und mehr um persönliche Auszeichnungen.
Die Entwicklung des Marathons
Eines der beeindruckendsten Kapitel in der Geschichte des Marathons war 1967, als Kathrine Switzer als erste Frau offiziell den Boston-Marathon lief, obwohl die Organisatoren versuchten, sie mitten im Rennen rauszuschmeißen. Frauen durften erst 1984 offiziell am olympischen Marathon teilnehmen. Jetzt? Frauen machen einen großen Teil der Teilnehmer am Marathon weltweit aus.
Heute hat der Marathon für verschiedene Leute unterschiedliche Bedeutungen. Für manche geht's darum, ihre persönliche Bestleistung zu erreichen. Für andere geht's darum, zum ersten Mal 26,2 Meilen zu schaffen. Für viele geht es darum, sich selbst was zu beweisen, und manche sammeln Geld für einen guten Zweck.
Der Marathon ist zu einer der bekanntesten Herausforderungen im Sport geworden. Und jedes Mal, wenn jemand mit erhobenen Armen und einer Medaille die Ziellinie überquert, wird er Teil dieser Geschichte.
Hast du Lust, die ultimative Herausforderung eines Marathons anzunehmen?
Schau dir diesen personalisierten Marathon-Trainingsplan „ “ an:. Egal, wie schnell du bist, welchen Hintergrund du hast oder wovon du träumst - wir begleiten dich bei jedem Schritt.










.webp)


.webp)
.webp)
.webp)